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Willkommen im Jubiläumsjahr                      "2015 "                      25 Jahre Rumänienhilfe,           20 Jahre Patenschaftsverein    60. Hilfstransport

25 Jahre Rumänienhilfe, 20 Jahre Patenschaftsverein, 60. Hilfstransport mit feierlichem Gottesdienst in Großau 

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Rede für Feier und Gottesdienst, 60. Hilfstransport, 25 Jahre Rumänienhilfe und 20 Jahre Patenschaftsverein  in der Kirche in Großau mit allen umliegenden Kirchengemeinden

am 6. Juni 2015  mit Gemeindefest.

 

Beginnen will ich mit : Liebe Schwestern und Brüder

Es ist eine Anrede, die man in der Familie liebevoll verwendet und zeigt eine  familiäre  Zusammengehörigkeit.

So ist es mit  uns! Wir fühlen uns nach 25 Jahren wie in einer großen Familie, zusammengehörig, verbunden , in Freundschaft getragen und verstanden.

Als 1989/90 die großen politischen Umwälzungen in Europa waren, wurden wir durch die Bilder von Kindern und auch Erwachsenen in Not, berührt und aufgewühlt.

 Politisches menschenverachtendes  und den Menschen quälendes Handeln, das sich die jüngere Generationen nach 1945 in Deutschland nicht vorstellen konnten.

So habe ich einen Stein zum Helfen für Rumänien ins Wasser geworfen. Die Wellen verteilten sich und berührte die Menschen in Rumänien und in ganz Europa.

Auch in Neuental wurden die Menschen durch die Wellen angestoßen, berührt und eine Solidarität mit Rumänien, mit Siebenbürgen nahm seinen Anfang, der einmalig in weiten Teilen unseres Landes ist sowohl in dieser gezeigten Kontinuität, als auchin der Gleichmäßigkeit.

Menschen wurden durch diese Welle erfaßt und es wurde eine Hilfswelle, mit außergewöhnlicher Kraft und Stärke.

Junge und ältere Menschen wurden erfaßt, Helfer kamen, stellten sich für  jegliche Hilfe zur Verfügung.

Fahrer, Kleider holen, Sortieren, Packen, Beifahren. Hilfsgüter vermitteln, Spenden sammeln, Unterstützung geben.

Das alles hat ein kleiner Stein auf den Weg gebracht und die Welle verursacht. Es war der Stein des Anstoßes und daraus wurde die Welle der Hilfs-bereitschaft.

Der Ruf nach Mithilfe ist bis heute  nicht verhallt. Hundertfach kam der Hall zurück und treibt uns bis heute an.

Der Antrieb, zu helfen, ist sicher auch in unserer christlichen Überzeugung begründet. Das  Wort der Nächstenliebe leitet uns,trägt uns, gibt Kraft und hält uns hier.

Das Gebet und  Segen  begleiten uns. Wir fühlen uns  berührt, getragen und erhalten ebenfalls Kraft.

 

Vom ersten Tage an, vom ersten Hilfstransport an,  sind wir berührt. Wenn wir hier ankommen und wir zusammen sitzen, wir sind berührt. Ganz gleich ob in Braller, Michelsberg oder Hamlesch, in Großau oder Neppendorf oder Großpoldt oder bei unseren Hermannstädter Freunden.

Wenn man ankommt und sich berührt mit Hand oder Wange, sich umarmt, geht eine wohlige Wärme aus, die verbindet, die beglückt. Sich berühren, kann Kraft übertragen, Vertrauen schaffen und geben, sich nicht verlassen fühlen. Eine Wunde berühren kann heilen, Wunden schließen, Zuversicht und Hoffnung geben.

Sich berühren heißt keine Berührungsängste zu haben, bedeutet Offenheit zueinander. Berühren kann Ankommen oder auch Abschied bedeuten. Berühren heißt, Achtung vor dem haben, den man berührt. Berühren heißt auch Trost und Hoffnung auszudrücken.

Wir freuen uns und danken , daß wir einen gemeinsamen Gottesdienst feiern dürfen und durften. Wir berühren uns mit Gott. Damit gehen wir einen guten Weg in die Zukunft.

!!!!!!!!!!!( Bitte wenn möglich, fassen sich alle an, geben sich die Hand)!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Zusammengefaßt ist unser Tun und Wirken in einem Lied und Gebet von Claus Peter Würz

„Hände die schenken, erzählen von Gott, Sie sagen, daß er   mich erhält, sie sind der Trost dieser Welt.

Augen, die sehen, erzählen von Gott, sie sagen, daß er auf mich schaut.

Augen, die sehen, sie öffnen die Tür, sie sind die Hoffnung der Welt.

Lippen, die segnen, erzählen von Gott, sie sagen, daß er mich erwählt.

Lippen, die segnen sind Freude für mich, sie sind die Zukunft der Welt.

Hände die schenken, erschaffen mich neu.“ Danke !!

 

Es hat viel zur organisieren gegeben. Wir, der Patenschaftsverein dankt allen, im Beonderen Dekan Galter und Pfarrer Michael Reger für die feierliche Gestaltung des Festgottesdienstes.

 

 

 

Otto Döhrn

 

Zur Entstehung der Rumänienhilfe und des „Patenschaftvereins Hamlesch, Braller, Michelsberg, Siebenbürgen, Rumänien, e.V ..

Es sind meine Gedanken, die aus Notizen und Listen zu Papier gebracht wurden. Es ist ein unvollständiger Entstehungs -und  Zeitbericht. Ergänzungen wird es geben.

 

Auch die Zeit zum Schreiben ist gering. Wenn nicht jeder Helfer und jedes wichtige Ereignis aufgezeigt ist, verzeiht.

Vielleicht wird es mal ein Reisebericht werden, wenn die Zeit dafür gekommen ist.

 

In Zukunft wird es Ergänzungen geben, Zahlen werden überprüft und ggf. ergänzt.

 

Meine Motivation und Gedanken zur Hilfe für Rumänien:

(Teile daraus bei Vortrag Rotary Schwalm stadt Gilsa)

Not verbindet, Not führt Menschen zusammen, in der Not hilft jeder jedem, so wie er kann. Das haben die Menschen nach Katastrophen, Kriegen, Flucht und Vertreibung immer getan.

Bedingt durch die Revolution in 1989 gab es eine weltweite Solidarität mit Rumänien, so auch in Neuental.

Schon in der Hauptschule wurde durch einen Lehrer das Interesse an Siebenbürgen bei mir geweckt. Ich habe diesen Landstrich und die Menschen aus Geschichten gekannt und wurde meine in mir entwickelten Bilder nicht mehr los.

 

So wollte ich schon Anfang der 80er Jahre einen Hilfstransport starten, aber überall wurde mir abgeraten mit dem Argument, kein Hilfstransport wird vom Zoll und der Grenzpolizei in Rumänien eingelassen. Im Nachhinein kann ich dies sogar bestätigen.

Was trieb uns, was trieb mich an, die Rumänienhilfe ins Leben zu rufen?

 

Am Fernseher sah ich die schrecklichen Bilder, die wir später in der Wirklichkeit sahen, von den entrechteten Kindern, der Unwürde preisgegeben, mit denen die Kinder schlechter als Käfighühner oder Tiere in entarteten Häusern entmenschlicht gehalten wurden.

Die Betten waren Käfige, tagsüber ohne Matratzen, die Kinder halbnackt, sie ließen alles unter sich gehen, die Exkremente und Urin liefen durch Gitter, die zur Säuberung mit einem Schlauch abgespült wurden. Die Kinder waren alle krank.

Ich sah dagegen meine Kinder, die geliebt wurden, die glücklich, gesund, in menschlicher Umgebung erzogen werden konnten. Die ein verbrieftes Recht auf Würde, Familie, Bildung, u.a. mehrhatten, ob behindert oder gesund. Liebe begleitet sie jeden Tag.

Die Vor-und Fürsorge des deutschen Staates und der

Gesellschaft war und ist riesengroß.

Die christliche Einstellung, die Liebe zum Nächsten haben, mich inspiriert, die Menschen zu mobilisieren und zur Hilfe anzuregen.

Eine große Solidarität ging durch meine Gemeinde Neuental und der Wille zu helfen war außerordentlich groß. Alle Vereine, Gruppen und Bürger haben sich beteiligt.

Beabsichtigt war, einen Hilfstransport zu organisieren.

Zwischenzeitlich sind es 60 Hilfstransporte geworden. Noch immer ist kein Ende in Sicht.

Wir trafen uns mit jungen und älteren Männern und Frauen und begannen unermüdlich für eine gute Sache zu arbeiten und gründeten den Patenschaftsverein. Nachdem ich aus dem Amt als Bürgermeister schied.

Von der ersten Stunde ist Otmar Kramer mein Stellvertreter und ohne ihn wäre eine Arbeit mit diesem Ausmaß nicht möglich gewesen. Alles was getan wurde ist auch sein Verdienst mit.

In unsere Vereinssatzung ist zu lesen, daß wir völkerverbindend tätig sein wollen.

Ich war 8 Jahre Marinesoldat und man nannte

die Marine "Botschafter in Blau." Auch unser Verein und seine ihn tragenden Mitglieder sind Botschafterinnen und Botschafter geworden, sie haben alle das Ansehen unseres Volkes, der Bundesrepublik Deutschland, der Gemeinde Neuental gemehrt, die Freundschaften zwischen den Völkern verstärkt in dem sie sich für eine gute Sache in Rumänien verschrieben haben.

Wir bringen die Botschaft, in Not sich helfend zur Seite zu stehen.

Wir stehen für neue und tiefe Freundschaften, Verständnis und Anerkennung der Kulturen und landsmannschaftlichen Traditionen und Gepflogenheiten. Völkerverständigung !!

 

 Wir tun von uns aus Dinge, von denen die Tagespolitik nur zu träumen wagen kann.

Nachdem ich schwere, lebensbedrohende Krankheiten überstanden hatte, gab ich nach 18 Jahren mein Amt als Bürgermeister auf. Meine Getreuen aus der gemeindlichen Rumänienhilfe scharten sich um mich und wir gründeten zusammen den jetzigen Patenschaftsverein Hamlesch Braller Michelsberg ....

Weshalb ausgerechnet die Orte Hamlesch, Braller und Michelsberg?

In Neuental wohnt die Familie Astner. Herr Astner konnte nach dem Krieg nicht mehr nach Rumänien zurück. Er hatte aber noch viele Familienangehörige in Hamlesch. So kam Hamlesch in den Vereinsnamen.

Ein weiterer Sachse wohnte in Bischhausen und sein Bruder kam 1992 nach Neuental. Die Familie Wolf und später kam der letzte in Braller wohnende Pfarrer Hans Viktor Krolovitsch in das Kirchspiel Zimmersrode und blieb dort viele Jahre und wirkte segensreich in seiner neuen Gemeinde. So kam der Name Braller hinzu.

Auf Michelsberg wurden wir aufmerksam beim Besuch unseres verehrten und  geschätzten Bundes-präsidenten, den ich dort gegen alle Widerstände der Polizei in unserem Namen begrüßte.

Wir nahmen Verbindung mit den Menschen in Michelsberg auf und waren einige Jahre dort tätig. Leider "schlief"die Sache ein.

 

 

Unser 1. Hilfstransport führte uns nach Hermannstadt, Streitfort und Sfanthu- Georghe.

 

Nach dem ersten Hilfstransport haben wir eine Einladung für die Schule Nr. 15 in Hermannstadt für 50 Kinder ausgesprochen, und sie für zwei Wochen nach Deutschland geholt. Die Kinder kamen in den Sommerferien zu uns. Wir holten sie in Hermannstadt ab, fuhren nach Deutschland und brachten sie zwei Wochen später wieder zurück.

Die Kinder nahmen am Unterricht in der Schule in Zimmersrode teil und es entstanden Freundschaften.

Es waren schöne, unvergeßliche Tage, in Mainz beim ZDF, in Kassel bei Bischof Klein, Ausflüge in eine Tierpark mit Gasteltern. Es war einfach toll.

Möglich machte die Fahrt aus finanzieller Sicht mit rund lO.OOO,-DM damals das Außenministerium und der Hessischen Finanzminister Weimar sowie der Landtagsabgeordnete Helmuth Peuser.

 

In unseren Patengemeinden Hamlesch , Braller und Michelsberg sind wir mit unserer ganzen Kraft und Nächstenliebe mit aktiver Hilfe eingestiegen.

Zwischenzeitlich haben sich in unseren Patengemeinden die AufgabensteIlungen geändert.

Es sind grundsätzlich nur noch alte Menschen in den Sachsendörfern zu finden. Unsere Hilfe in den Dörfern ist eine Art Begleitung bis zum Lebensende geworden. Viele Menschen in den vergangenen Jahren haben sich aus dieser Welt verabschiedet. Wir gedenken ihrer oft.

Unsere Arbeit war vielfältig und es kamen immer wieder neue Aufgaben hinzu. Ungezählte Kindergärten in Timisioara, Hermannstadt, Neppendorf, Sfantu Gheorge, Kerz u.a. Orten, Krankenhäuser in Timisioara, Hermannstadt, Hunedoara, Alba

.Iulia, Sfanthu Gheorge, Sebes und Lasseln.

 Altenheime, kirchliche Einrichtungen, Sportschule und Allgemeinschulen profitierten von unserer Hilfe in Form mit Spielsachen, Medikamenten, Lebensmittel, Bekleidung, Krankenbetten, Krankenhausbedarf, Zahnarztpraxen, , Schulranzen, Schultische und Stühle, Schulmöbel aller Art in großer Zahl.

Einrichtungsgegenstände (Möbel, Bürotechnik, unzählige Computer, Laptops.) wurden in die Schulen in Bruiu, Kerz,

Schule Nr.6 in Sibiu, Großau, Turnu Roshu, und nach Frek geliefert.

Wir haben die EAS in Neppendorf mit alle Büromöbeln, Schränken und Tischen, Sesseln, Betten, Kücheneinrichtung und sonstigen Geräten ausgestattet.

In mehreren Schulklassen und Kindergärten wurden Weihnachts-und Nikolausaktionen in Sibiu, Großpoldt, Kerz, Sfantu Gheorgegestartet.

Pampers für Kinder und Alte, Kindernahrungsmittel, spezielle Medikamente für Zuckerkranke, Aidskranke in Timisioara und Hermannstadt. Finanzierung von Freizeitaufenthalte in Sibiu wurden unterstützt für Aidskranke Jugendliche.

Mehr als 130 Tonnen Dialyseflüssigkeit, ca 30 Dialysegeräte mit allem dazugehörigem Material sind nach Hunedoara ans Krankenhaus gegangen. Hunderte von Krankenbetten wurden in verschiede Kliniken gebracht. Z. Laslea, Sfinthu Gheorge,

Hunedoara, Mühlbach)

Hier einige Zahlen, was wir und somit auch Sie,die ungezählten Spender geleistet haben:

Wir haben sind uns ganz sicher, daß wir unmittelbar mehr als 23.000 tausend Kinder und Jugendlichen mit Hilfsgütern in Schulen, Kindergärten und Kirchen erreicht haben.

 

Fast 4000 Schulranzen, über 650 Rucksäcke und Kindergartenbeutel direkt an Kinderübergeben haben.

Die 4000 Schulranzen, Rucksäcke und Kinder-gartenbeutel waren gefüllt mit Heften, Süßigkeiten, Kuscheltieren, Spielzeug, Wesntlichen Anteil haben dran das Konrad-Adenauer Gymnasium in Westerburg und die Atzel Schule in Bad Camberg.

T -Shirts, Zucker, Oel und andere Dingen haben ihre Kinder gefunden. Die Freude darüber war und ist in Worten nicht auszusprechen.

Für Sportvereine, Sportschulen und Gruppen viele hundert Trikots und Fußbälle, Eine Einzelspende von den Nürnberger "lce Tigers" miteinem Wert von über 40.000,- €, war eine Sensation. Fast alles erhielt Shoimii Sibiu,die Sportschule.

Fußbälle, mehr als 350 Skier und Skistiefei, ca 350 Fahrräder, ca 1250 Rollstühle, ca. 290 Krankenbetten, 40 Öfen in einem starken kalten Winter, ca 30 Dialysegeräte, ca 180 Tonnen Dialyseflüssigkeit, all das fand Verwendung.

 

Wir haben beim Aufbau einer Begegnungsstätte und Sportschule auf der Hohen Rinne erheblichen Anteil durch Eigenarbeit (Einbau einer Heizungsanlage, Fenster, Türen, Möbel, (210 Bundeswehrbetten( nicht nur die Hohe Rinne), Schränke, Bettzeug, geholfen, und ausgerüstet.

Die Evangelische Akademie Siebenbürgen (EAS) ist eine internationale Begegnungsstätte in Neppendorf.

Die Akademie wurde dem deutschen Widerstands-kämpfer des Kreisauer Kreises und Botschaftsrat an der rumänischen Botschaft in Bukarest, Herr Bernd von Haeften gewidmet .. Das"Bernd -von- Haeften -Haus wurde mit dem Sohn des Widerstandskämpfers eingeweiht. Die Gattin des Namensgebers hatte damals krankheitsbedingt absagen müssen.

 

Insgesamt haben wir rund 28 Mal die Welt umfahren was mehr als 1.200.000 (einer Million) Kilometer entspricht. Ca 180.000 Liter Diesel wurden verbraucht.

60 Transporte mit durchschnittlich 9 Personen, die Zeit der Vorbereitung, Beifahren und Sortieren der Hilfsgüter mit insgesamt 18 Tagen pro Transport ergibt eine Arbeitszeit von mehr 10,000Tagen. Im Durchschnitt mit 10 Stunden den Tag berechnet sind wir bei einiges über 100.000. Arbeitsstunden.

Alleine die reine Zeit für die Transporte sind rund 6200 Stundentage unterwegs sein. Die Familien haben in den 25 Jahren bei denen, die immer dabei waren auf 60 Urlaubswochen verzichtet. Das sind ca 2 Wochen je Jahr.

 

Durch einen Vortrag bei den Rotariern Schwalmstadt im Gilsaer Schloß konnte ich neue Helfer gewinnen. Wir haben für Rotaryzwei wertvolle Lieferungen nach Sfantu Gheorghe an das Krankenhaus gebracht mit neuen medizinischen Geräten versorgt .. Der Geldwert, den Rotary geleistet hat, beläuft sich auf über 80.000, .. €.

 

Wir haben die Einrichtung von Übernachtungs-möglichkeiten erweitert oder neu geschaffen in den Kirchengemeinden Großpoldt, Großau, Neppendorf, Kerz und Sfantu Gheorge.

Durch unsere Rumänienhilfe sind danach mit unserer Hilfe in mehreren Gemeinden, neue Hilfsaktionen entstanden die wir mit Rat und Tat unterstützt haben.

So u.a. die Kirberger Rumänienhilfe, in Herschbach mit Klaus Hofmann, die Rumänienhilfe in der Stadt Borken.

Klaus Hofmann aus Herschbach unterstützt bis heute aktiv unsere Hilfen in Form von Spenden und besten Hilfsgütern.

Dekan Maurer, selbst Siebenbürger Sachse, hat für unseren ersten Transport sein Wissen und seine Erfahrung zur Verfügung gestellt.

 

Es sind wunderbare Freundschaften entstanden. Diese Zuneigung und Herzlichkeit der Menschen zu gewinnen ist Lohn unserer Arbeit.

 

Das unschuldige, herzhafte Lachen und die Freude der Kinder ist eine der glücklichsten Erfahrungen, die wir machten.

Aber ebenso die Dankbarkeit der Alten und Kranken gaben uns Kraft und bestärkten uns in unserer Arbeit.

 

Otmar Kramer und ich als Führungsgespann mit unseren Frauen und Männern des Vereins und ganz besonders mit den Fahrern, Spendern und Helfern von außerhalb, machten unsere Arbeit erst möglich. Wir sind ein Team und die Teamarbeit macht uns stark.

Wir feiern mit unseren Kindern das St. Martinsfest. St. Martin hat geteilt. Er teilte seinen Mantel für die Bedürftigen. St. Martin ist eigentlich unser Vorbild. Um zu teilen ist es nicht erforderlich reich zu sein. Man muß bereit sein, von dem Wenigen, was man hat, so viel abzugeben, ohne sich und seine Familie in Not zu bringen. Ich denke, das hat jeder der Helferinnen und Helfer und Spender getan.

Bis auf einen Transport wurde jeder Transport mit einem Gebetbegonnen. Das "Vater unser" hat uns über all die Jahre begleitet.

Wir wurden vor Schlimmem bewahrt und kamen immer nach Hause zu unseren Lieben.

 

In den Anfangsjahren wurden wir von unseren Pfarren und Posaunenchor verabschiedet. Der Reisesegen hat uns immer begleitet.

 

Die Gemeinde Neuental hat uns in all den Jahren hervorragend unterstützt sowohl in der Zeit von Bgm. Leo Kargers als auch jetzt ganz aktiv mit Bgm. Kai Knöpper, der sich selbst von unserer Arbeit in Rumänien überzeugt hat. Die Stadt Borken mit der Unterstützung von Bgm. Bernd Heßler darf nicht unerwähnt bleiben.

Aber auch unvergessen bleiben Herr Sauer, Fa. Gringel und Badenhausen, Kohl-Kramer, die kath. und evangelischen Kirchengemeinden, die Wicker- Kliniken in Bad Zwesten, die Banken, die Bundeswehr und ganz besonders die Menschen draußen im Land unterstützten uns.

Nicht nur in Rumänien fanden Menschen in Not unsere Unterstützung, Auch in Jugoslawien und Ungarn.

Nach Jugoslawien haben wir in der Zeit des Krieges zwei Hilfstransporte organisiert, die unser Freund Branislav Jereminov (Tanja Transporte) in die Notstandsgebiete fuhr.

In Ungarn haben wir nach dem verheerenden Hochwasser  und Bruch einer mit Gift versetzten Kläranlage in Rumänien mit einem Transport von Hilfsgütern geholfen. Hierdurch erhielten wir eine Würdigung durch die Ungarische Regierung im Konsulat in Bonn.

Die Liste der Hilfen und Orte  kann sicher noch Erweitert werden. Später !!!!

 

In diesem Sinne allen Menschen, Firmen und  Institutionen, die uns in all unserer Zeit zur Seite standen unseren/meinen herzlichen Dank.

 

Urkunde für besondere Verdienste von langjährigen Helferinnen und Helfer

 

Es wurden langjährige aktiv mitarbeitende Mitglieder geehrt.

 

Die Urkunde für Frau Anni Oehm steht exemplarisch für alle geehrten Frauen und Männer.

Diese Urkunde wurde mir in einer Feierstunde aus Anlaß des Jubiläums verliehen.

Überreichtdurch den Vorsitzenden der Bergrettung, Herrn Diplomingenieur Adrian David.

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