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Nächster Hilfstransport vom 24.9. bis 2.10.2016

63. Hilfstransport, Nov.2016

Unser nächster Hilfstransport führt uns nach Großau, in unser schönes Quartier in der Kirchenburg. Dann nach Neppendorf zu Pfarrer Dietrich Galter und die EAS, Krankenhaus in Mühlbach, (Sebes), Kerz, zu Pfarrer Michael Reger, Braller, Hamlesch und Salzburg.

 

Im Folgenden die Liste der Hilfsgüter und Abladestellen:

Wir werden empfangen, siehe unter "Bilder" Hamlesch

weitere Bilder unter Mühlbach, Krankenhaus

Der 58. Hilfstransport erfolgreich und harmonisch und mit vielen eroberten Herzen   abgeschlossen.

 

Heiße Tage erwartete den Patenschaftsverein in Rumänien. Die Hitze von fast 50 Grad im Führerhaus  erschwerte das Fahren an fast allen Tagen.

Aber besser so wie in starken Regenstürmen und Unwettern.

 

Für diesen Transport gab es einen neuen Empfänger von Kranken -betten, das Lukas Spital  in Lasseln (Laslea), ca 100 km von Hermannstadt entfernt. 12 Krankenbetten, 32 Nachttische, ca 15 Rollstühle mit Rollatoren, Infusionsständer , Bettwäsche und Handtücher  wurden übergeben.  Im Lukas Spital werden fast ausschließlich Patienten mit Schlaganfällen und sonstigen neurologischen Erkrankungen behandelt.

Das Krankenhaus ist in seiner Ausstattung sehr einfach, aber sauber und gepflegt. Für die Krankenhauskost wird die Marmelade selbst gekocht, Obst und Gemüse für den Winter wird wie in Omas Küche eingeweckt und gelagert.Für uns fast unvorstellbar.

Dem Krankenhaus ist noch eine mit einfachsten Mitteln ausgestattete Reha- Abteilung angegliedert.

 

In der evang. Kirchengemeinde Kerz (Braller gehört dazu), wurde Pfarrer Michael Reger ein Traktorrasenmäher  übergeben. Die Kirchenanlage, ein ehemaliges Zisterzieser Kloster mit einen Areal von über 5000 m², kann nun in einem gepflegten Zustand für die Kirchenbesucher und vielen Besuchern der Anlage, gehalten werden. Die Arbeit wird dadurch erleichtert.

Ferner erhielt Pfarrer Reger für den Gemeindebus, mit dem er an Sonntagen Kirchenbesucher aus den Gemeinden zum Gottesdienst herbeifährt, eine neuen Satz Sommerreifen. Die alten Reifen waren nicht mehr zufahren und stellten ein Gefahr dar. Jetzt fährt es sich wieder sicherer zum Gottesdienst.

Herzlich Willkommen geheißen wurden wir auch wieder in unseren Patengemeinden Hamlesch und Braller. Hier ist das Gespräch und die Unterhaltung gefragt. Der Hunger nach Wissen aus den deutschen Landen ist ungebrochen und wir müssen immer viel erzählen.

 

Nachdem die Lebensmittel übergeben waren kam dann der gemütliche Teil. Bei gutem sächsischem Essen und Singen von Heimat- und Volksliedern verbringen wir schöne Stunden.

Danach klingt dann immer der Besuch aus und man freut sich auf das nächste  Wiedersehen.

 

Das Fußballweltmeisterschaftsjahr verbindet besonders. Ca. 20 gebrauchte Fußbälle des TSV Waltersbrück und TSV Kirberg wurde an die Sportabteilung der Schule Nr. 6 in Hermannstadt und an die Schule in Großau sowie der Schule in Kerz übergeben. Es herrschte große Freude und es wird fleißig  gekickt.

Die Schulleitungen in der Grundschule in Klein-Kerz und in Großau wurden überrascht und mit jeweils für ein Klassenzimmer benötigten guten gebrauchtenSchulmöbeln ausgerüstet. Dadurch hat sich die Ausstattungssituation erheblich verbessert, brachte Freude und auch den Kindern neue Motivation für den Unterricht. Die Möbel sind sehr gut erhalten und verschönern auch das Klassenbild.

Eine besondere Ehre wurde uns durch die Konsulin der Bundesrepublik Deutschland, Judith Urban,  in Hermannstadt zuteil.

Wir wurden zum Spiel Deutschland  gegen die USA ins Konsulat  eingeladen und konnten mit vielen Gästen aus Deutschland und Rumänien  das Spiel verfolgen und die Gastfreundschaft der Konsulin genießen. Ein tolles Erlebnis auf unserer  strapaziösen Reise.

Wir werden weiter sammeln und uns auf Krankenhausbedarf, Schulranzen, Bettwäsche, Handtücher  und besondere Anforderungswünsche konzentrieren

Fahrtbericht Transport November 2016

63. Rumänienfahrt vom 26.11. - 01.12.2016

Fahrzeuge für den Transport waren unser Sprinter mit Wasserverbandsanhänger und der Transporter unseres Mitgliedes Dietmar Kestner mit unserem Vereinsanhänger

Mitfahrer waren:                                                                                                          Fahrzeug 1. Otmar Kramer, Hubert Schauberick, Hansel Kraus,
Fahrzeug 2. Dietmar Kestner und Wilhelm Lischeid-Bracht.

Zur Fahrtvorbereitung und zum beladen der Fahrzeuge, trafen wir uns am Nachmittag des 24.11 in unsere Lagerhalle in Dorheim.
Vorab hatte unser Vorsitzende Otto Döhrn die Empfänger der Hilfsgüter in Siebenbürgen kontaktiert und eine entsprechende Bedarfsliste angefordert.                                    Geladen wurden für das Krankenhaus in Sebes (Mühlbach), 10.-Betten, 38.Rollstühle,     8. Karton allgemeiner Krankenhausbedarf sowie 6. Karton Rollstuhlersatzteile.               Für die Sportschule in Sibiu (Hermannstadt) 11.-Metallspinde zur sicheren Aufbewahrung von Wertgegenstände der Sportler. 7. Stück Fitnessgeräte (Stepper, Ergometer und Fußbälle)                                                                                                                              Für einem kommunal betrieben Kindergarten in Hermannstadt, einen Servierwagen, eine Büroschrankwand, 6. Karton Spielsachen, 2. Schreibtische und 3. Kinderbetten.

Nach dem Beladen wurde bei einem kleinen Imbiss, der Ablauf der Fahrt           besprochen.

Am Samstagmorgen um 6:00 starteten wir dann Richtung Rumänien, über Nürnberg - Wien - Budapest - Arad erreichten wir nach einer Übernachtung in      Nickelsdorf an der  Ungarischen Grenze, am Sonntagabend unser Ziel zum Übernachten für die nächsten Tage, die Evangelische Akademie in Hermannstadt Rumänien.
 

Die Transportfahrzeuge und teile der Mitfahrer, auf dem Rastplatz in Oed (Österreich) von li. Hansel Kraus, Dietmar Kestner und Wilhelm Lischeid/Bracht, auf dem Bild fehlen Otmar Kramer und Hubert Schauberick

Am Montagmorgen nach einem guten Frühstück, fuhren wir zum Abladen in den     vorgenannten Kindergarten, hier wurden wir schon erwartet und die Freude über die mit- gebrachten Sachen war sehr groß.

Im sehr sporadisch eingerichteten Kindergarten,über den Servierwagen und die Büroschrankwand freute man sich sehr. 

 Danach fuhren wir weiter zur Sportschule um die mitgebrachten Fitnessgeräte zu entladen. Wie üblich, wurden wir bei allen Entladestellen, als Beweis der Dankbarkeit für die Hilfsgüter zu einem Kaffee und einen kurzen Gespräch eingeladen.

Beim entladen der Fitnessgeräte an der Sportschule in Sibiu (Hermanstadt)

Am Dienstag fuhren wir dann zum entladen ins Krankenhaus nach Mühlbach, hier erwartet uns bereits eine große Mannschaft an Helfern um uns beim entladen der schweren Betten, Rollstühlen und Kartonnagen zu helfen, auch hier wie üblich ein Gespräch und Kaffee nach dem entladen.   

 

Entladen der Betten und weitern Hilfsgüter in Sebes (Mühlbach)

 

Nun sollte noch ein Besuch bei unseren langjährigen Freunden Pfarrer Michael Reger in Kerz und Pfarrer Anrdrasch Desche in Sfantu-Gheorghe stattfinden. Für Michael hatten wir einen gebrauchten aber gut erhaltenen E-Herd im Reisegepäck. Nach einem kurzem Gespräch und einem Glässchen Gesundheit fuhren dann wir weiter zu Pfarrer Andras Desche in Sfantu-Gheorghe, er freute sich sehr über unseren Besuch denn wir waren schon einige Jahre nicht mehr Ihm.

Am  Mittwochmorgen um 7:00 Uhr traten wir dann nach einem guten Frühstück wieder den Heimweg an. Nach einer Übernachtung an der Österreichischen Grenze trafen wir am  Donnerstagabend wieder gesund und ohne Probleme an unseren Fahrzeugen in Neuental ein.         
 


Fazit: Auch nach der 63.-Fahrt ist nach unserer Einschätzung noch weitere langjährige Hilfe nötig, wobei in den größeren Städten mittlerweile doch gewisse Fortschritte festzustellten sind.

Aus diesem Grund bitten wir um weitere Geld/Sachspenden für unseren Verein, damit wir auch die nächsten Jahre, unsere uns am Herzen liegende Hilfsfahrten noch durchführen können.

 

Spendenkonto:

Raiffeisenbank eG Borken

DE92 5206 1303 0001 8183 50

Sachspenden                                                                                                                                Otmar Kramer 06693-8036142
Hubert Schauberick 06693-8641


Wir danken für ihre freundliche Unterstützung

 

Bericht über die Jahreshauptversammlung am 29.März 2015 im Sporthaus des TSV Waltersbrück 

 

2015 wird geprägt sein von 25 Jahre Rumänienhilfe und der Vorstellung des Vereins im Hessischen Rundfunk, „Mein Verein  in hr4stellt sich vor“.

Vorsitzender Otto Döhrn berichtete über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Drei Hilfstransporte und das Benefizkonzert prägte die Arbeit des  Jahres. Die Hilfstransporte führten  in die Patengemeinden Hamlesch und Braller.

Man hatte zusammen einen Gottesdienst in Großau und anschließend saß man gemütlich beisammen und tauschte sich aus. Bei den Besuchen in den Kirchengemeinden konnten wir wieder eine Lebensmittelspende übergeben Die großartige Gastfreundschaft in Hamlesch und Braller  konnten wir genießen. Man saß zusammen und sang gemeinsam Volkslieder aus vergangenen Zeiten zum Teil mit Sehnsucht und schwermütigen Erinnerungen.

Der Abschied viel schwer und man war traurig über den Abschied.

Krankenbetten und medizinische Geräte, Rollstühle, Rollatoren wurden den Krankenhäusern in Mühlbach und Laslea überlassen. Das Dr. Carl Wolff Altenheim in Hermannstadt erhielt u.a. Körperpflegemittel in Form von Seife, Öl und Creme und Duschgels.

Zu Weihnachten erhielten alle Heimbewohner aus Hamlesch ein Päckchen.

In der evangelisch reformierten Kirchengemeinde in Salzburg bei Hermannstadt wurde Bekleidung, Fahrräder und weitere Spenden in einer familie mit bis zu sieben Waisenkindern, übergeben. Wie immer, war die Freude groß und wir feierten gemeinsam unser Wiedersehen.

Rund 40.000 Kilometer, eine Erdumrundung, wurden 2014 von den Fahrzeugen für die Transporte und das Einsammeln der Hilfsgüter zurückgelegt. Insgesamt wurden ca. 16.000 Euro für die Transporte verwendet. Ermöglicht wurde dies zu großen Teilen durch das Benefizkonzert unter der Mitwirkung der Alleinunterhalter Hens und Ingrid, der Shantygruppe aus Römersberg und den Silberbergmusikanten sowie aus Spenden und der Vermietung des Vereinsbusses

Allen Helferinnen und Helfern, Spendern und Unterstützer sei herzlich gedankt. 2015 wird ein ereignisreiches Jahr werden. Die Rumänienhilfe wird 25 Jahre und der Patenschaftsverein feiert sein 20 jähriges Bestehen.

 

Beim nächsten Hilfstransport, es ist der 60. Transport nach Siebenbürgen in der Zeit vom 4.bis 13. Juni . Wir feiern mit einem gemeinsamen Gottesdienst aller Kirchengemeinden und Patengemeinden in denen Dekan Dietrich Galter, Neppendorf und Pfarrer Michael Reger aus Kerz, vorstehen. Viele Gäste und Freunde aus Siebenbürgen werden die Feier begleiten.

Am 12. Juli 2015 wird dem Patenschaftsverein in der Sendung „Mein Verein in hr 4“       Gelegenheit  gegeben, den Verein und die Gemeinden Neuental vorzustellen. Ein Vorgespräch hat mit Herrn Gohlke, Hessischer Rundfunk, stattgefunden und der Termin steht fest. Diese Sendung wird aus dem Dorfgemeinschaftshaus in Zimmersrode direkt übertragen. Wir freuen uns darauf und es wird sicherlich ein großartiger Tag, fröhlich  arbeitsreich,  und spannend wird der Tag werden und unvergeßlich für die Bevölkerung.

Wenn alles klappt und die Vorgespräche von Heinz Bohl und Otmar Kramer erfolgreich verlaufen, wird es noch ein Benefizkonzert, wahrscheinlich am 26.9.15, im DGH in Zimmersrode geben.

Zu allen Veranstaltungen wird in  der heimischen Presse, HNA, gesondert hingewiesen.

Zum Schluß wies Döhrn darauf hin, daß der Patenschaftsverein an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit steht und ein Mehr auf Grund der wenigen Mitglieder  und unter Berücksichtigung des Alters, nicht mehr zu leisten ist. Es würde ihn freuen, wenn zu den genannten Veranstaltungen aus anderen Vereinen oder der Gemeinde Helferinnen und Helfer sich zur Verfügung stellen würden. Helferinnen und Helfer können sich bei Otmar Kramer, Heinz Bohl oder Hubert Schuberick oder Dietmar Kestner melden.

Wir sind weiterhin auf Spenden angewiesen. Gutscheine zum Tanken sind uns ebenso willkommen wie Barspenden.

Spendenkonto bei der Raiffeisenbank Borken,
IBAN: DE 92 5206 1303 0001 8183 50,

Kreissparkasse Schwalm Eder,
IBAN DE 82 5205 2154 1177 4907 01.

 

Klaus Hofmann, H.-J. Orthmann und E.Habl am 13/14.1.2015 Mit Hilfsgütern in Hermannstadt, Dr. Carl Wolff-Heim, Lasseln, Lukas Spital,Braller und Salzburg

Zurück von der Nikolaustour

Gesund, glücklich, müde und zufrieden sind die sieben Fahrer mit ihren  vier Fahrzeugen wieder zu Hause in ihren Familien eingetroffen.

Es war für die kurze Zeit von zwei Abladetagen eine Mammuttour, sehr anstrengend, keine Pausen und permanent unterwegs.

12 Stunden nach der Ankunft in der Evangelischen Akademie Siebenbürgen ( EAS) in Neppendorf war man schon wieder unterwegs.  Lebensmittel wurden für die Patengemeinden eingekauft, aufgeladen und der Weg nach Mediasch eingeschlagen. Für das Pfarramt in Mediasch hatte man kurzfrisrig für die dortige Gemeinde  Hilfsgüter mitbekommen, die abgeladen werden mußten. Nach Mediasch ging es weiter nach Laslea ins Lukas Spital, wo man Krankenbetten, ca. 20 Rollstühle, Krücken, Rollatoren,Seifen, Hautpflegemittel und ander Sachen zurückließ. Natürlich freute man sich, vor Weihnachten noch beschenkt zu werden. Es waren alles Dinge die man notwendig brauchte.

Ohne Pause und schon bei hereinbrechender Dunkelheit machte man sich auf den Weg nach Braller. Schwierig waren die Wege zu befahren und manches Schlagloch wurde mitgenommen. In der Dunkelheit kam man in Braller bei Michael Ehrmann an.

Dort wurden der Kühlschrank, die Betten und Spinde für das Gästehaus abgeladen und die Lebensmittel für die Weihnachtsbäckerei.

Michael und seine Frau hatten wieder reichlich den Tisch gedeckt und bestes Essen, frisch von der Weide, vorbereitet. Michael und seine Frau sind in allen Angelegenheiten, die Braller betreffen, alleine und haben keine Hilfe. Unermüdlich arbeitet Michael am Gästehaus, an der Kirche und in der Kirchenburg. Das Gästehaus(Wohnung des Kirchenhüters),  kann es nun einrichten. Die Küche wird im nächsten Jahr eingerichtet. Die Möbel sind nun vollzählig und die "Altbraller", die aus Deutschland Österreich oder der Schweiz zu Besuch kommen, können in ihrem Heimatdorf in der Kirchenburg, übernachten. Ohne Michael Ehrmann wäre das nicht möglich.

Nach der Stärkung machte man sich wieder auf den Weg nach Kerz. Tiefe Dunkelheit umschloß den Transport. Im grellen Licht der Scheinwerfer wirkte die Landschaft gespenstisch. Durch unwegsames Gelände gelangte man schließlich nach Kerz und traf sich bei Pfarrer Reger und seiner Frau.

Auch in Kerz haben wir Betten, Schränke und Fahrräder gelassen, die einmal von Gästen, die Kerz besuchen werden, eine Nutzung finden.

 

Ohne längeren Aufenthalt machte man sich auf den eineinhalbstündigen Weg nach Neppendorf. Müde und zerschlagen kam man in der EAS an. Trank noch ein "gute Nacht" Bier um in wenigen Stunden sich wieder auf den Weg zu machen.

Nach einem kurzen Frühstück wurden die Pakete mit den Stricksachen den Frauen der ev. Kirche Neppendorf und für Raluca und Sunhild Galter übergeben.

In Großau traf man sich mit Herrn Krauss dem Kurator und lud die Betten, Spinde und Bettzeug ab. Alle 30 Betten und Spinde haben nun ihr Ziel erreicht und dienen zukünftig jungen Menschen als Schlafgelegenheit in der Kirchenburg in Großau.

Von Großau machten wir uns auf den Weg nach Hamlesch zu unseren Paten. Kathi mit dem Kurator Astner warteten schon auf uns. Ich habe Kathi Krech gesagt, daß sie nichts zu essen machen solle. Mit ihren 80 Jahren ist ihr keine Mühe zuviel und sie bereitete mit Unterstützung ein Essen vor. Alles mußte schnell gehen, Abladen, Essen, Winken und ein "Auf Wiedersehen" und schon war man wieder unterwegs nach Salzburg und das Dr. Wolff Altenheim in Hermannstadt.

Im Dr. Wolff-Heim wurden die gepackten Weihnachtspäckchen für die Hamlescher Senioren abgegeben und mehr als 300 kg. Seife, Hautöle und andere Pflegemittel.

Klappen zu, alles verschlossen und dann ging es zur letzten Station nach Salzburg in die reformierte Gemeinde und dem Waisenhaus. Auch dort kam Freude auf und alle waren glücklich und zufrieden.

Der Tag klang dann bei unseren ungarischen Freunden mit Essen, Wein und Palinka aus. Der Abschied fällt immer schwer.

Wenige Stunden später, nach einer Mütze voller Schlaf, wurde die Heimreise angetreten. Wieder auf dem Weg, fuhr man bei Frau Pall vorbei, um die mitgegebenen Pakete von Familienangehörigen in Deutschland zu übergeben.

In Ungarn wurde übernachtet  um tagsdarauf  spät abends wieder gesund bei den Familien in der Heimat zu sein.

Die Arbeit fällt immer schwerer. Die Mehrzahl der Fahrer sind über sechzig und 70 Jahre.

Das Beladen der Fahrzeuge, die mehr als 4000 km in sechs Tagen und wenig Schlaf  sind riesige Strapazen..

Die Vernunft sollte uns sagen, daß man sich eine solche Tortour nicht mehr zumuten solle.

 

Jahreshauptversammlung des Patenschaftvereins 2012

Klaus Hofmann, H.-J. Orthmann und E.Habl am 13/14.1.2015 nach Siebenbürgen.

Ein kurzer Bericht .

 

Liebe Freunde aus Nordhessen,

lieber Otto!

 

Ich möchte in Ergänzung zu unserem Telefonat kurz berichten, daß wir unseren Transport wie geplant durchführen konnten und besuchten die von Dir empfohlenen Menschen und Institutionen. Unsere Pflegeartikel gingen zu je ca. 700 kg an Altenheim und Krankenhaus, der Rest an unsere Freunde in Braller und Salzburg. Dazu hatte ich noch einfache Lebensmittel für Pfarrer Reger und seine Gemeinde besorgt. Diese hatten wir in der ev. Akademie hinterlassen und Herrn Reger über die Akademie Bescheid gegeben.

Anteilsmäßig wurden die 200 kg Süßigkeiten von Lindt und Milka verschenkt.

Vom Krankenhaus in Laslea waren wir beeindruckt, so daß wir für das nächste Jahr dort wieder hinfahren wollen. Als wir in Richtung des Krankenhauses fuhren, hielten sich an dem öffentlichen Gebäude vorher viele Menschen auf; alte Menschen und junge, manche mit Handkarren, manche mit Pferdefuhrwerken. Man konnte schließlich erkennen, daß den Menschen dort gleichaussehende Pakete mit Aufdrucken der EU übergeben wurden. Ein Pfleger sagte uns schließlich, daß es diese Lebensmittel-Zuwendungen jährlich einmal gibt. Er sagte weiter, daß manche Leute ihre Pakete umgehend für Euro 5,-- verkaufen, um diese sofort in Schnaps und Zigaretten umzusetzen.

In Braller empfingen uns Michael und seine Maria und die Enkelin. Für ihn, seine Familie, Helmut und Paul hatten wir einige Geschenke übergeben. Maria hatte wieder excellent gekocht so daß es wieder länger wurde, bis wir schließlich fuhren.

Bei der ungarischen Familie in Salzburg haben wir auch Freude hinterlassen.

 

Nachdem wir im letzten Jahr unseren LKW fett überladen hatten, kamen wir diesmal exakt auf die zugelassene Netto-Last von 2,6 to.

Wir sind wieder von einer Stelle zur anderen gehastet. Im nächsten Jahr werden wir uns etwas mehr Zeit nehmen.

Der Grenzübergang in Turnu war ein guter Vorschlag. Wir hatten keinen Aufenthalt.

So, lieber Otto, grüße alle Freunde. Ich möchte schließen mit einer feinen Lebensweisheit: "Helfen macht Freude"!

 

Dein Klaus

 

Atzelschule in Bad Camberg sammelt Schulranzen

Kinder der Atzel-Schule in Bad Camberg sammeln Schulranzen für Kinder in Rumänien

 

Mehrfach in den letzten Jahren haben die Kinder Schulranzen für bedürftige Kinder in Rumänien gesammelt. Mit Unterstützung der Eltern und der Schulleiterin, Karin Schrötter, kamen über 30 Schulranzen zusammen. Die Kinder füllten die Schulranzen mit Süßigkeiten, Malstiften, Zucker und auch mit einer Flasche Öl. Manche legten noch Hefte dazu und ganz wichtig, ein schönes Kuscheltier. Wichtig für die Kinder ist, dass sie anderen Kindern helfen und denen eine Freude bereiten können. Freudig und mit Elan trugen die Kinder die Ranzen in den Bus des Patenschaftsvereins Hamlesch - Braller… . Otto Döhrn, der Vorsitzende des Patenschaftsvereins führte aus, dass die Schulranzen an die Kinder der Schule Nr. 15 in Hermannstadt gehen werden, wo man freudig und sehnsüchtig auf die wunderschönen Geschenke wartet. In den letzten Jahren habe man insgesamt nun über 1200 Schulranzen gesammelt und damit ebenso vielen Kindern den Schuleinstieg versüßt Freude geschaffen und neue Freunde gewonnen.

 

Mit den Schulranzen führt Döhrn aus, gehen neue medizinische Geräte für eine Kinderabteilung des Kreiskrankenhauses in Sfantu Gheorge mit auf die Reise, Ein 12 Kanal- EKG mit Zubehör, ein Blutgasvollautomat , ein Endoskopie und Bronchoskop- Turm mit Video Kompressor, Luftigkeitstester ect. im Wert von 40.000,00 €. Die Geräte wurden vom Rotary-Club in Schwalmstadt erworben und helfen nun Menschen medizinisch zu versorgen und damit Leben zu retten. Eine großartige Tat und Spende.

 

58 Hilfstransport vom  21.6. bis 28.6.2014 erfolgreich abgeschlossen.Großau, Hamlesch, Braller, Kerz, Lasseln und Kleinkerz waren unsere Stationen.

Heiße Tage erwartete den Patenschaftsverein in Rumänien. Die Hitze von fast 50 Grad im Führerhaus erschwerte das Fahren an fast allen Tagen.

Aber besser so wie in starken Regenstürmen und Unwettern.

Für diesen Transport gab es einen neuen Empfänger von Kranken betten, das Lukas Spital in Lasseln (Laslea), ca 100 km von Hermannstadt entfernt. 12 Krankenbetten, 32 Nachttische, ca 15 Rollstühle mit Rollatoren, Infusionsständer , Bettwäsche und Handtücher wurden übergeben. Im Lukas Spital werden fast ausschließlich Patienten mit Schlaganfällen und sonstigen neurologischen Erkrankungen behandelt.

Das Krankenhaus ist in seiner Ausstattung sehr einfach, aber sauber und gepflegt. Für die Krankenhauskost wird die Marmelade selbst erzeugt und Obst und Gemüse für den Winter wird wie in Omas Küche eingeweckt und gelagert. Für uns fast unvorstellbar.

Dem Krankenhaus ist noch eine mit einfachsten Mitteln ausgestattete Reha- Abteilung angegliedert.

 

Krankenhaus in Lasseln (Laslea)

Ein Schulranzen für die Enkelin von Michael wird mit lehrreichem und süßen In halt übrgeben . Die Kleine freut sich sehr mit uns.

Ein Schulranzen für die Enkelin von Michael wird mit lehrreichem und süßen In halt übrgeben . Die Kleine freut sich sehr mit uns.

 

Übergabe an die Enkelin von Michael
Übergabe der Sommerreifen und des Rasenmähers an Pfarrer Michael Reger . Hintergrund das Resrmauerwerk des Zisterzienserklosters Kerz
Kathi Krech, die Mutterköchin, die Regimentsführerin mit geschurmpften Regiment
Grundschule in Klein-Kerz

Die Schulleitungen in der Grundschule in Klein-Kerz und in Großau wurden überrascht und mit jeweils für ein Klassenzimmer benötigten guten gebrauchten Schulmöbeln ausgerüstet. Dadurch hat sich die Ausstattungssituation erheblich verbessert, brachte Freude und auch den Kindern neue Motivation für den Unterricht. Die Möbel sind sehr gut erhalten und verschönern auch das Klassenbild.

Eine besondere Ehre wurde uns zuteil durch die Konsulin der Bundesrepublik Deutschland, Judith Urban  in Hermannstadt zuteil.

Wir wurden zum Spiel Deutschland  gegen die USA ins Konsulat  eingeladen und konnten mit vielen Gästen aus Deutschland und Rumänien  das Spiel verfolgen und die Gastfreundschaft der Konsulin genießen. Ein tolles Erlebnis auf unserer  strapaziösen Reise.

Wir werden weiter sammeln und uns auf Krankenhausbedarf, Schulranzen, Bettwäsche, Handtücher  und besondere Anforderungswünsche konzentrieren.

 

 

Abschied mit einer kleinen Andacht von Kurator Andreas Krech der ev. Kirchengemeinde Hamlesch, Freund Helfer "Geschichts-und Heimatkundelehrerlehrerr

Daniel und Michael retten Schafherde vor einem Bären (2008)

Der Ort Braller (rum. Bruiu) liegt eine gute Autostunde von der Bundesstraße Brashov( Kronstadt) und Sibiu ( Hermannstadt) entfernt und gehört zur Kirchengemeinde in Kerz (Cirtza).

 

Die Fahrt geht durch ein Mittelgebirge mit herrlichen wilden Weiden, ausgedehnten Buchen und Eichenwäldern. Blickt man auf dem Weg hinter Martinsberg zurück, so sieht man auch im Juni noch die schneebedeckten Berge des Fogarascher Gebirges. Nur wenige Wochen sind die Berge schneefrei. Herrliche unverbrauchte Naturlandschaften in deren Tälern und Auen Herden von Büffeln, Rindern, Kühen Schafen und Ziegen weiden. Köhler in eine Köhlerei am Bachrand geht ihrer schweren Arbeit das ganze Jahr nach. Wenige Cents erhalten sie für ein Säckchen Braunkohle und doch schuften sie tagaus tagein für einen Hungerlohn.Noch ca zwei Kilometer und wir sind in unserer Patengemeinde in Braller.

 

In Braller werden wir seit Jahr und Tag von Frau Katharina Ehrmann und von Michael Ehrmann empfangen. Michael hilft uns beim Abladen, zeigt mit Pfarrer Michael Reger uns die Kirche und wir plaudern, wie es seit unserem letzten Besuch geworden ist, wer verstorben ist ect.. bekommen Lamm oder herrliches Büffelfleisch frisch aus dem Backofen und Wein aus der Rebe „Kalifornia“.

 

Michael ist der einzige sächsische/deutsche Landwirt noch in Braller. Wenn wir in Braller sind, kann er nicht seine Schafe hüten. Zur Zeit sind keine Schäfer zu bekommen, weil diese sehr oft in Italien arbeiten und fast das Zehnfache verdienen.Wegen unseres Besuches müssen die Kinder Michael ( 12 Jahre) und Daniel (10) Jahre die Schafe hüten. Ansonsten gehen sie, wie auch die deutschen Kinder in die Schule. So war es bei unserem Besuch auch im Mai. Jetzt erzählt uns der Vater, als seine Söhne im Mai die Schafe hüteten, sei ein Bär in die Herde eingebrochen und habe ein Schaf gerissen. Michael und Daniel waren erst erschrocken als sie den ausgewachsenen bären sahen und er dann das Schaf schlug. Ein ausgewachsener Karpatenbär hat ca 500 kg. Gewicht und wenn er seie ausgestreckten Tatzen noch oben hebt, sind es fast drei Meter kampfbereite und flinke Masse, die vor einem stehen. Brüllend und zähnefletschend verbreiten sie Angst. Nach dem ersten Schrecken riefen die Buben die Hunde und hetzten sie an den Bären. Sie mussten sich bis etwa 15-20 Meter an den Bären heranwagen um die Hunde zu führen. Dabei begaben sich die Buben für ihre Herde in Lebensgefahr. Nur durch ständiges Hetztén der Hunde, anfeuern und mitgehen der Kinder, ließ der Bär nach etwa zwanzig Minuten ab und trottete böse und missgelaunt wegen der entgangenen Mahlzeit in des nahegelegene Waldstück. Michael und Daniel wussten, dass der Bär wieder zurück zu seiner Beute kommen kann und waren besonder wachsam. Die Kinder konnten auch keine Hilfe holen, da es zu weit nach Hause war.

 

Als nach einiger Zeit der Bär nicht zurück kam, nahmen sie ein kleines Taschenmesser, das Michael mittrug und erlösten das Schaf von den Qualen. Sie nahmen das Schaf aus, trennten es vom Fell und hängten es in einen Baum. Stunden danach kam der Vater von seinen Freunden aus Deutschland und die Kinder berichteten ihm von den Geschehnissen, der Angst und ihrer Arbeit. Sie waren froh, dass jetzt der Vater bei ihnen war und suchten seinen Schutz und Wärme. Vater Michael und auch die Mutter sind sehr stolz auf ihre Söhne. Im Dorf Braller sprach sich dieser Vorfall schnell herum. Michael und Daniel taten so, als ob das Bärenverjagen und Schlachten eines Schafes zur täglichen Arbeit gehöre. Ich denke, so schnell brauchen sie ein solches Erlebnis nicht mehr.

 

Beide Kinder kamen in eigener Situation im Leben zum ersten Male mit einem wildernden Bären zusammen. Sie haben alles richtig gemacht, so wie es der Vater durch eigene Erlebnisse erzählt hat.

 

Michael und Danni (Daniel) haben nach der ersten Angst alles richtig gemacht, so wie es ihnen der Vater durch eigenes Erleben geschildert hat.

Schulranzen und Päckchen für Heltau, Michelsberg, Großpold und med. Geräte

Weihnachtspäckchen von Metzgermeister Schmidt, Bad Camberg gestiftet

Otto Döhrn                                      

 

 

 

Der Patenschaftsverein Hamlesch,Braller, Michelsberg…… Siebenbürgen e.V. hat wieder rechtzeitig vor Weihnachten einen Hilfstransport in die Patengemeinden durchgeführt und viel Freude gebracht.

 

Krankenbetten, Matratzen, Rollstühle, Bettwäsche, Nachttische, Büromöbel, Ausstattung für Wartezonen und Pflegekleidung erhielt das Krankenhaus in St. Georgen (Sfintu Gherorgehe). Das Krankenhaus wird über mehrere Jahre renoviert.Die Betten ect. werden benötigt und wenige Tage später nach der Reinigung sind sie in den Krankenzimmern. Wir habe die Kinderabteilung uns angesehen und fanden diese Abteilung voll ausgestattet mit unsere Möbeln.

 

Die im letzten Jahr gebrachten EKG Geräte, Defibrilator, der nach Aussage der Ärzte schon einige Menschenleben gerettet hat, sind alle in Funktion und Gebrauch. Die Patengemeinden erhielten ca. 1,5 Tonnen Lebensmittel, Öl, Margarine, Zucker und Mehl, um die Weihnachtsbäckerei in Gang zu bringen und für die Überwinterung. Herzliche, gastfreundliche und frohe Stunden und Volksliedersingen,verbrachten wir bei unseren Freunden

 

Das Konrad-Adenauer Gymnasium in Westerburg und die Atzelschule, Grundschule in Bad Camberg, haben sich wieder besonderer Weise hervorgetan und mit den Kindern und Eltern eine beispiellose spenderische Leistung mit Herz, Liebe , Verstand und sozialem Engagement, vollbracht. Über 200 Hundert Schulranzen und Turnbeutel gefüllt mit Schulutensilien, wie Mäppchen, Hefte, Stifte ect. aber auch Schokolade, Bonbons und Lebensmittel waren verpackt. Besondere Freude lösten gerade auch die beigelegten Kuscheltiere aus und wurden vielfach gleich ins Herz geschlossen und an sich geschmiegt.

 

Besonderer Schwerpunkt dieser Schulranzenaktion waren die Gemeinden Braller ( ca 100 Schulranzen), der Kindergarten in Kerz ca 20 Schulranzen für die Anfänger im nächsten Jahr, Michelsberg für eine komplette Schulklasse in Heltau für ca 30 Kinder, die Schule in Salzburg (Nähe Hermannstadt) sowie eine Familie in Salzburg mit 6 Waisenkindern. In den Orten Großau und Großpold wurden ebenfalls Schulranzen an bedürftige Kinder abgegeben.

 

In der Stadt Sfintu Gherorge ( St. Georgen) und Großpold erhielten die Pfarrämter für den Nikolaus - und den Weihnachtsabend Süßigkeiten um die Kinder in der Gemeinde und den Kirchengemeinden im Umland eine weihnachtliche Freude zu bereiten.

 

Über 1600 Schulranzen haben in den letzten Jahren ein freudiges Kinderherz erreicht. Für die große Hilfsbereitschaft danke ich allen Spendern. Besonders aber den Lehrerinnen und Lehrer, den Schulleitungen, den Krankenhäusern, den Kindern und Eltern.

 

Unser Verein freut sich in Eurem Namen die Spenden zu überbringen. Die Kosten für die Transporte werden immer höher, Autobahngebühren, Spritpreise und Transportfahrzeuge.

 

Nächstes Jahr sind wieder zwei Transporte in Planung. ( Zur Information: Jeder Mitfahrer trägt persönlich Kosten von mindestens 300,00 € je Fahrt. Ohne diese Eigenbeteiligung der Mitfahrer wäre kein Transport durchführbar).Wenn ausreichend auch Geldspenden für die Transportkosten eingehen , werden wir wieder fahren und gerne die Strapazen auf uns nehmen. Frohe Weihnachten und so viel Freude, wie Sie den Kindern in Rumänien geschenkt haben wünscht unser Verein allen Spendern.

 

Spendenkonten: Patenschaftsverein Hamlesch, Braller….. , Raiffeisenbank Borken, Bankleitzahl: 520 613 03 Konto-Nr.: 181350 oder Kreissparkasse Schwalm-Eder, BLZ 520 521 54, Kto. Nr. 1177490701.

Heike Saur : Eine aktive "Packfrau" berichtet über ihre Eindrücke bei ihrem ersten Hilfstransport auf der Jahreshauptversammlung 2014

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Sehr geehrter Vereinsvorstand,liebe Vereinsmitglieder, Freunde und freiw. Helfer des

Partnerschaftsvereins Siebenbürgen, Rumänien e.V.

Leider kann ich der diesjährigenJahreshauptversammlung wegen familiären Terminüberschneidungen nicht teilnehmen, möchte mich aber auf diese Weise kurz zu Wort melden.

Durch meine beiden Großcousins : Dietmar Kestner und Wilhelm Lischeid-Bracht  bin ich vor gut 2;5 Jahren auf diesen Verein aufmerksam gemacht worden.Viele Erzählungen/Berichte und Bildmaterial/DVD haben mich neugierig auf diesen Verein und seine Funktion gemacht.

Nachdem mich die Beiden zuerst zum Packen mit nach Dorheim genommen haben .... habe ich mich vor 2Jahren dazu entschlossen, dem Verein als Mitglied beizutreten.

Ein herzliches: Ein DANKESCHÖN möchte ich hier an die Packfrauen richten, die mich so herzlich in ihrer Mitte aufgenommehaben.

Betrübt bin ich darüber, daß Hildegard und Elfriede mittlerweile schon verstorben sind ..... Sie waren Frauen, die das Herz am rechten Fleck hatten.

Durch das Packen und die Berichte wurde mir erst mal bewußt, wieviel "Handlungsbedarf" in Rumänien herrscht, mit Sachen, diefür uns hier zum gewöhnlichen Leben gehören .................. wo wir schongar keine Gedanken mehr dran verschwenden, daß es ja gar nichtso selbstverständlich ist, wie wir leben.                                                           .-Der Wunsch, dieses Land und seine Leute mal real erleben zu wollen keimte in mir auf und lies mich nicht mehr los.Beim Hilfstransport vom 04.-11.05.2013 ergab sich für mich diese Gelegenheit.

                                                                                Dietmar und Wilhelm schafften in ihrem Fahrzeug einen Platz für mich als Mitfahrer .... und auch meine Familie zuhause ermöglichte mir dann diese Reise ins Ungewisse" .

Alleine schon die Strecke war zumTeil eineHerausforderung   für mich als Frau .... nicht immer standen bei "Pipi-Pausen" mal 3 Bäume zusammen ..... aber ... meine lieben Herren lernten schnellund somit wurde dann auch für mich Vieles einfacher.

Allen Beteiligten Mitfahrern des Transportes ein herztiches Danke dafür und auch für die allgemeine Aufnahme in Eurer Mitte ....ich habe mich sehr wohl gefühlt!

In der Kirchenburg in Großau hatten wir für die Woche Quartierbezogen und von dort aus die Hilfsgüter ihrem Bestimmungsortzugeführt.Tief bewegt war ich von dem, was ich da gesehen habe ... was mir

so vor Augen geführt wurde.Krankenhaus, Kinderheim oder private Familien .....

Ich konnte nicht fassen, unter welchen Umständen und mitwelchen primitiven Mitteln dort gearbeitet und gelebt wurde.Ziemlich unter die Haut ging aber die Herzlichkeit, Zufriedenheitund Dankbarkeit der Menschen zu spüren, die sie uns gegenüberzum Ausdruck brachten.

Ich möchte mich deshalb auf diese Weise nochmal bei allen Vereinsmitgliedern für die gute Aufnahme im Verein bedanken, unddaß es mir ermöglicht wurde bei einem Hilfstransport mitzufahren.
Mir persönlich hat dieser Transport ... diese Reise in ein fremdes Land, sehr viel Wissen und Erfahrung vermittelt und ich bin froh,daß ich dies alles erleben durfte.

Wenn wir "Packfrauen" nun wieder für den nächchsten  Transport die Sachen sortieren und zusammenpacken............. gehe ichschon mit einem ganz anderen Wissen ans Werk ..... ich weiß dannschon zum Teil für wen da gepackt wird ... und vor Allem, daß ich

meine Zeit in ein gutes Werk investiere.

Vor Beginn unserer Fahrt hat der Dietmar zu mir gesagt:

Heike ... entweder du bist von diesem Land, der Armut und denLeuten danach so ergriffen, daß du da nie wieder hin willst, oder aber .... es packt Dich wie ein Virus ... und Du möchtest immerwieder mitfahren .....

 Ich kann jetzt darauf antworten:ICHbin infiziert .... und ich werde

ganz bestimmt irgendwann nochmal mitfahren!

Ich wünsche nun der Versammlung weiterhin noch einen harmonischen Verlauf und grüße Herzlich

Eure Heike 

Der 38. Hilfstransport in der Retrospektive (KB)

Der 01.- bis 07. Oktober war das Zeitfenster, in dem der 38. Hilfstransport nach Siebenbürgen in Rumänien durchgeführt wurde. Anzumerken ist, dass es in diesem Jahr bereits die dritte Hilfeleistung war.

 

Bernhard Lohrey und Otmar Kramer, Herbert Prüssing und Klaus Bucher sowie Dietmar Kestner und Wilhelm Lischeid-Bracht bildeten die „Fahrgemeinschaften“ die etwa 7,5 Tonnen Güter mit ihren Fahrzeuggespannen zu den Hilfsbedürftigen brachten. Vereinsvorsitzender Otto Döhrn, mit Gipsfuß leicht gehandicapt, und Margit Lohrey ergänzten das Team.

 

Die Ladung bestand aus: Bekleidung, Fahrrädern, Matratzen, Schuhen, Roll- und Toilettenstühlen, Krankenliegen, Schulranzen, Geschenkpaketen, einer robusten Behandlungseinheit für den Zahnarzt, sprich Zahnarztstuhl, sowie medizinischen Geräten.

 

Die Hin-, wie auch die Rückreise wurden abermals Non-Stop gefahren. Pro Strecke, wurden um die 1800 Kilometer in cirka 26 Stunden bewältigt. Einschließlich der Fahrten in Rumänien wurden in Summe 3821 Kilometer zurückgelegt.

 

Quartier wurde dieses Mal direkt in Hermannstadt bezogen.

 

Der Aktivitätenplan sah wie folgt aus:

 

Montag, 01. Oktober 2007,

Abreise um 07:33 Uhr.

 

Dienstag, 02. Oktober 2007

Vormittags Ankunft in Hermannstadt und belegen der Zimmer. Fahrt zum ungarischen Forum in Salzburg, einem unweit von Hermannstadt gelegenen Ort, um Bekleidung abzuladen. Danach wurden Grundnahrungsmittel und Süßigkeiten für einen größeren Betrag in auch hier bekannten Supermärkten zugekauft.

 

Mittwoch, 03. Oktober 2007 ( Tag der Deutschen Einheit)

Frühmorgens wurden zunächst in der Schule Neppendorf (Hermannstadt) 51 Kinder mit Schulranzen, die mit Süßigkeiten, Plüschtieren, Malstiften und Lebensmitteln gefüllt waren, glücklich gemacht. Danach ging es zur Schule Nr. 15 (Hermannstadt). Hier wurden 93 Ranzen, die ebenfalls mit den vorgenannten Sachen gefüllt waren, sowie 87 Geschenkpakete an die Schüler ausgehändigt. Von der Lehrerschaft beider Schulen war unisono zu hören, dass der Tag in Bezug auf Unterricht wohl gelaufen ist. Davon kann man ausgehen, denn die Freude bei den Kindern war so überwältigend, dass man sie mit Worten nicht beschreiben kann. Das muss man miterlebt- und mitgefühlt haben, dieses Glücklichsein, eine Zufriedenheit die von innen und von ganzen Herzen kam. Danke, danke war auf den Schulhöfen zu hören. Und hier gleich ein ganz großes Dankeschön an die Schüler, Eltern und Lehrerschaft, aus Bad Camberg, Waldbrunn, Westerburg und Neuental, die durch ihr Engagement diese Glückseligkeit möglich gemacht haben! An die Grundschule Neuental, hier stellvertretend für alle an Claudia Volz ein weiteres Danke. Danke für die zusätzlichen 87 persönlichen Geschenkpakete, die sehr liebevoll und geschmackvoll zurecht gemacht waren!

 

Am Nachmittag Besuch in Hamlesch. Abladen von Gütern, gemeinsames Essen und nette Gespräche. Zuhören ist hier sehr wichtig.

Otto Döhrn, Otmar Kramer sowie Bernhard Lohrey und Frau Margit vertraten unsere Organisation abends beim Empfang des Deutschen Generalkonsulates in Hermannstadt anlässlich des Tages der Deutschen Einheit. Zu der Feier waren um die 350 Personen aus Politik, Wirtschaft, Kirche und sozialen Einrichtungen geladen.

 

Donnerstag, 04. Oktober 2007

 

Nach dem Frühstück ging es zunächst nach Kerz zu Pfarrer Reger, es folgte Braller, wo wir mit Michael Ehrmann und seinen Angehörigen zusammen Mittag aßen. Natürlich haben wurden in diesen Ortschaften Hilfsgüter wie Bekleidung und Lebensmittel abgeladen. Danach Hausbesuch bei der 86jährigen Frau Ehrmann und Weiterfahrt nach Sankt Georgen. Nach einer Wegstrecke von 168 Kilometern und 28 Baustellen mit Ampelanlagen, trafen wir dort bei Dunkelheit am Zielpunkt ein. Abends waren wir Gäste des Rotary-Clubs aus Sankt Georgen. Beim gemeinsamen Abendessen konnten wir mit Herrn Kersztes, dem deutschstämmigen Herrn Pieldner, und anderen Rotariern sehr interessante und informative Gespräche führen.

 

Freitag, 05. Oktober 2007

 

Am frühen Vormittag wird das Spitalul Judetean „Dr. Fogolyan Kristof“ Sfantu Gheorghe aufgesucht. Außer eigenen Hilfsgütern hatten wir dort eine Spende vom Rotary-Club Schwalmstadt zu übergeben. Die Spende, die aus sehr dringend benötigten medizinischen Geräten bestand, hatte einen Wert von fast 40000 Euro. Es folgte ein Rundgang, um zu sehen, wo von uns in der Vergangenheit gelieferte Sachen hingekommen sind, bzw. eingesetzt werden.

Anschließend ging es, mit einem Zwischenstopp in Kerz, zurück nach Hermannstadt, wo am Abend noch Treffen mit Freunden auf der Tagesordnung stand.

 

Samstag, 06. Oktober 2007

08:32 Uhr Beginn der Heimreise.

 

Sonntag, 07. Oktober 2007

Am Vormittag Ankunft in Neuental und Besuch bei Anni und Johann Wolff in Gilsa, die uns wieder ihre Gastfreundschaft zuteil kommen ließen. Dafür auch von dieser Stelle noch Mal ein ganz herzlichen Dank! Es war, wie immer schööön!!

 

 

Und zum Schluss:

Unser Motto lautet: Menschen helfen Menschen. Aber das können wir nur, wenn Sie mit im Boot sind. Jeder kann helfen, man muss es nur wollen! Deshalb erneut unsere Bitte: Unterstützen Sie auch weiterhin unser soziales Engagement, damit wir auch in Zukunft in den Patengemeinden und anderen Bedürftigen in Rumänien Hilfe zukommen lassen können.

 

 

 

55. Hilfstransport nach Neppendorf, Hamlesch, Braller, Salzburg, Frek,Kerz und Großpold

Patenschaftsverein Hamlesch (Amnas), Braller (Bruiu),

Michelsberg (Cisnadioara),

Siebenbürgen e. V.

 

Bericht  über die 55. Hilfslieferung im November 2013

 

Die Fritzlar-Homberger Allgemeine (HNA), unterstützt und begleitet unser Engagement in Rumänien  - dankenswerterweise - seit unserem ersten Hilfstransport mit angemessenen und äußerst feinfühligen Berichten. Dafür recht herzlichen Dank, auch von dieser Stelle!

 

Auf den obigen Transport wurde mit einem groß aufgemachten Bericht, welcher am 01. November 2013 veröffentlicht wurde, hingewiesen. So war zu lesen, dass wir mit vier Transportern mit Anhängern, die mit je 20 Kubikmetern Spenden gefüllt sind, Richtung Rumänien fahren werden. Die 20 Kubikmeter Ladung bestanden aus 6,3 Tonnen Bekleidung, 150 prall gefüllten Schulranzen, 30 Rollstühlen, Fahrrädern, Krankenhausbetten, einem großen Tisch, dazugehörigen Stühlen und weiteren diversen Hilfsgütern.

 

Leider wurde in dem Bericht von Nina Nickoll, eine Aussage von unserem Vereinsvorsitzenden Otto Döhrn falsch verstanden und widergegeben. So war zu lesen, dass die Fahrtkosten von 3500 Euro durch die Einnahme des Benefizkonzertes, welches kurz zuvor im DGH Zimmersrode stattfand, finanziert würden. Dieser Passus ist nicht korrekt! Die Aussage stimmt nur in Bezug auf die Fahrtkosten. Mit dem Erlös des Konzertes waren wir zwar sehr zufrieden, aber den Transport, respektive deren Kosten, hätten wir damit nicht finanzieren können!!!

 

Nun zum Kern der Sache, dem Transport selbst. An der zweiten Hilfsaktion des laufenden Jahres waren aktiv Dietmar Kestner, Wolfgang Rabich, Otto Döhrn, Herbert Prüssing, Klaus Bucher, Adolf Geis, Wilhelm Lischeid-Bracht, Otmar Kramer und Hubert Schauberick beteiligt, wobei Wolfgang Rabich das erste Mal mit fuhr.

 

Für Otto Döhrn, Herbert Prüssing und Klaus Bucher, sprich der Besatzung des Vereinsbusses, begann der Transport bereits am Freitag den, 01. November 2013. Mit beladenem  Fahrzeug, aber leeren Anhänger fuhren diese zum Akademischen Lehrkrankenhaus der LMU München in Agatharied am Tengernsee, um dort den Anhänger mit gebrauchtem medizinischem Krankenhausinventar zu beladen. Nach getaner Arbeit, und einem schönen Abend im Herzoglich Bayerischen Brauhaus Tegernsee, übernachteten diese in Rottach-Egern, um am folgenden Morgen die Fahrt fortzusetzen.

 

Die anderen Fahrzeug-Gespanne machten sich am gleichen Tag, das heißt am Samstag, den 02.11.2013 auf den Weg Richtung Südosteuropa. Am frühen Abend trafen sich Vorhut und Nachhut, wie vorgesehen, in Tata (Ungarn) um dort gemeinsam zu übernachten.

Den Tag darauf ging es dann im Konvoi weiter bis nach Hermannstadt. Die evangelische Akademie Siebenbürgen war diesmal unsere Bleibe auf Zeit.

 

Wer wurde mit welchen Hilfsgütern bedacht?

 

- Die ungarische Minderheit in Ocna Sibiului, deutsch Salzburg, wurde wie schon mehrfach zuvor, mit Bekleidung bedacht.

- Für ein ungarisches Ehepaar, welches sich um acht Waisenkinder kümmert, hatten wir einen großen Tisch  und Stühle mit dabei. Jetzt kann die gesamte Familie Platz am Tisch nehmen!!!

- Das Krankenhaus in Sebes, deutsch Mühlbach bekam wieder medizinisches Gerät aus Nordhessen, und erstmals auch aus Agatharied.

- Die Patengemeinden wurden besucht und mit Lebensmitteln und Süßigkeiten bedacht.

- Vier Schulen erhielten, wie zuvor schon genannt, 150 Stück Schulranzen. Sie waren gefüllt mit Bonbons, Kuscheltieren, Schulheften, Mäppchen und T-Shirts

 

Freundschaft muss man pflegen!

 

Die Freundschaft mit unseren Freunden in, und um Hermannstadt - man darf sie auch Weggefährten nennen, - wurde am Mittwoch-Abend weiter vertieft. Wir hatten sie in die evangelische Akademie zum Essen eingeladen. Otto Döhrn zeichnete für die Gaumenfreuden verantwortlich. In einem Drei-Gänge-Menü zeigte er, dass er die hohe Schule der Kochkunst beherrscht. Lukullus, römischer Feldherr, der für seine üppigen Gastmahle bekannt war, wäre garantiert neidisch geworden! An diesem Abend weilte auch die Konsulatsgattin Manuela Gerlach unter den Gästen. Ihr Ehemann, Thomas Gerlach, ist der Deutsche Generalkonsul in Hermannstadt.

 

Auch die Schwachen und die Kranken darf man nicht vergessen!

 

Auch das Dr. Carl Wolff Altenheim stand auf dem Besuchsplan. Otto Döhrn und Adolf Geis besuchten alte Freunde aus Hamlesch und erfreuten diese mit süßen selbst zusammengestellten und liebevoll verpackten Überraschungspaketen.

 

Auf dem Weg Richtung Heimat wurde wieder bei Frau Pall und ihrer Familie in Satu-Nou ein Zwischenstopp eingelegt, um Geschenkpakete der Verwandtschaft auszuhändigen.

 

Auf dem Heimweg fuhr die Besatzung des Vereinsbusses wieder nach Agatharied um noch weiteres medizinisches Gerät und Krankenhauseinrichtungen abzuholen. Diese Sachen werden bis zur nächsten Hilfeleistung in unserem Lager in Dorheim eingelagert. Das letzte Fahrzeug erreichte Neuental am Samstag, den 09. November kurz vor 24:00 Uhr.

 

 

Fazit:

 

Nur durch die Mitwirkung aller Vereinskräfte konnte, und kann, die Arbeit in unserer Organisation bewältigt werden. Dafür sei allen gedankt!!!

Keine technischen Probleme. Lediglich einen kleineren Blech- und Lackschaden.

Das Wetter in Rumänien war anfangs sommerlich, zum Wochenende hin regnerisch.

 

 

Danke sagen wir:

 

-  der Stadt Borken und der Gemeinde Neuental für das zur Verfügung stellen eines Fahrzeuges

 

 

Gesucht/benötigt werden:

Für Kindergärten und Krankenhausküchen suchen wir Kühlschränke, Geschirrspüler, Waschmaschinen, Großküchenherde (mit Gas- oder Stromanschluss)

 

Zum Schluss:

Unser Motto lautet: Menschen helfen Menschen. Aber das können wir nur, wenn Sie mit im Boot sind. Jeder kann helfen, man muss es nur wollen! Deshalb erneut unsere Bitte: Unterstützen Sie auch weiterhin unser soziales Engagement, damit wir auch in Zukunft den Deutschstämmigen und anderen Bedürftigen in Rumänien Hilfe zukommen lassen können.

Benötigt werden Sach- und Geldspenden. Bankverbindung: Raiffeisenbank Borken, Kontonummer 1818350, BLZ: 520 613 03

                                       

 

Klaus Bucher

 

Bericht Neuentaler Nachrichten 55. Hilfstransport, Nov. 2013

Übergabe eines Elektrostaplers an den Patenschaftsverein Hamlesch –Braller von der Firma Jungheinrich

 

Ein  „Hilferuf“ des Vorsitzenden des Patenschftvereins Hamlesch-Braller, Otto Döhrn aus Kirberg ging bei der Firma Jungheinrich in Hamburg ein. Herr Zohner aus Hünfelden, Verkaufsleiter Regionalvertrieb der Firma Jungheinrich, nahm den Hilferuf auf und setzte diesen mit seiner Firma in die Tat um.

Im Depot des Patenschaftsvereins Hamlesch-Braller Siebenbürgen e.V. erfolgte die feierliche Übergabe mit der technischen Einweisung.

Otto Döhrn betonte in seiner Dankesrede, daß es für ihn die schönste Nachricht zum Weihnachtsfest war, daß der Verein mit einem Gabelstapler beschenkt wird. Die Helferinnen und Helfer werden älter und die Hilfsgüter schwerer. z. B Operationstische, technische Geräte aus Edelstahl , Krankenbetten ect. können nur sehr beschwerlich von Hand auf den Lkw aufgeladen werden.

 Der Verein hat in der Vergangenheit Hilfslieferungen in Überschwemmungsgebiete in Ungarn , Rumänien und an die bulgarische   Grenze Hilfsgüter gebracht. Im Krieg im ehemaligen Jugoslawien seien 2 Hilfstransporte erfolgreich durchgeführt worden und in Rumänien habe man gerade den 55. Hilfstransport abgeschlossen. Nur mit einem elektrischen Stapler wird die schwere Arbeit noch durchgeführt werden können. E s wird Freude bereiten, mit einem solch technisch hervorragendem und wertvollen Gerät umzugehen. Ein Vereinsmitglied meinte: „Die schwere Plackerei hat ein Ende, die Arbeit macht wieder Freude!“ Geben Sie, so Döhrn, unseren Dank aus vollem Herzen an Ihre Firma weiter, sie hat uns sehr, sehr geholfen.

Wilfried Zohner betonte bei der Übergabe, daß sich die Firma Jungheinrich in besonderen Fälle Anliegen annimmt, die ein  herausragendes ehrenamtliche Engagement vorweisen, im humanitären Bereich tätig sind  und schwere Hilfsgüter umschlagen

Wilfried Zohner und Bernd Becker wünschten uns im Namen der Firma Jungheinrich  Glück und Gesundheit für unsere Arbeit, damit wir mit dem Gabelstapler weiterhin eine wertvolle ehrenamtliche Arbeit leisten können.



Grandiose Spende der Firma Jungheinrich  AG mit Sitz in Hamburg

 

In Zeiten  von „Geiz ist geil“, und wo bei den meisten börsenorientierten Konzernen die Gewinnmaximierung an obersterster Stelle steht, gibt es dankenswerterweise doch noch, den ein oder anderen  Hersteller, der soziales Engagement unterstützt. Die Firma Jungheinrich ist einer davon. Jungheinrich zählt zu den international führenden Unternehmen in der Flurförderzeug-, Lager- und Materialflusstechnik und beschäftigt weltweit über 11000 Mitarbeiter.

 

Einer von ihnen ist Wilfried Zohner aus Hünfelden Kirberg.Herr Zohner ist Verkaufsleiter Regionalvertrieb sowie Handlungsbevollmächtigter, und seit vielen Jahren mit unseren Vereinsvorsitzenden Otto Döhrn freundschaftlich verbunden.

 

Das schönste Weihnachtsgeschenk von einem weltweit tätigen Unternehmen, Firma Jungheinrich, Gabelstapler

 

Einige Tage vor Weihnachten veröffentlichte Otto Döhrn auf unserer Homepage: 

Die offizielle Übergabe und Einweisung des Elektro-Staplers erfolgte am 31. Januar 2014 in unserem Depot. Von der Firma Jungheinrich konnten wir neben Herrn Zohner auch Herrn Bernd Becker vom Jungheinrich-Vertriebsbüro aus Kassel-Waldau bei uns begrüßen. Mit dem uns überreichten/überlassenen Stapler können wir künftig bis zu 1200 KG in eine Höhe von bis zu 2,50 Meter befördern. Bei dem Gerät handelt es sich um einen gebrauchten Stapler, der aber im Werk vorher technisch und optisch aufgearbeitet wurde, und mit einem Neugerät gleichgesetzt werden kann!

 

 

 

In einer kleinen Ansprache/Rede dankte Otto Döhrn im Namen des Vereins der Firma Jungheinrich, und deren Repräsentanten nachdrücklich für die erhaltene Spende. Auf einen alten gebrauchten Stapler hatte er gehofft - ein Top-Gerät haben wir erhalten. Die Plackerei beim Beladen der Fahrzeuge mit schweren Gegenständen, wie elektrisch verstellbaren Betten oder Industrieherden aus Edelstahl usw., wird künftig entfallen. Gott sei Dank!!!

 

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